SunSon

SunSon

boy.ml stories

>

eBook

von Wbaeuml

>

adag@agoverlag.de

>

Opening SunSon: 12.08.2013

>

1_Intro

>

Gespräch zwischen Sonne und Sohn.

>

-Seit dem 20. Dezember vertreibst

Du uns die Zeit mit Deinen Kunststücken.

Hast Du Langeweile, fliege. Wir brauchen

dringend Erholung.

-Mal wieder was anderes zu sein, als

Licht, ist mein Wunsch. Immer nur leuchten,

Energie oder Ewigkeit zu sein, ist anstrengend.

-Du bist anstrengend. Wir sind froh,

wenn wir für eine kurze Ewigkeit wieder

ohne Deine ChaChas in Frieden strahlen

können.

-Störe ich?

-Du störst. Aber Störenfriede wie Du,

sind Geschenke der Schöpfung, um uns

weiterzuentwickeln. Das Chaos, das Du

verbreitest, sind Wirx pur.

-Oh, ich werde gelobt.

-Aber niemand hält Dich, wenn Du

Veränderungen brauchst, um neue Ideen

zu bekommen.

-Wohin soll ich fliegen?

-Ich schenke Dir Deinen Augenblick Gottes.

-Danke.

-Suche Dir Ort und Zeit aus. Alles geht.

14 Milliarden Jahre warten auf Dich.

-Dann will ich auf die Erde fliegen.

-Fliege. Deine Quanten Eva + avE sind

Deine Schutzengel.

-Wunderbar. Die Beiden haben mein Leben

in der Gebärmutter gerettet. Sie haben mich

in Deinen Sonnenpalast gebracht. Ihnen

vertraue ich.

-Hau ab und komm zurück.

Du wirst mir fehlen.

-Welche Zeit ist auf der Erde

-Minus 35_10_26plus.

-Wie bei meinem Abflug.

-Dann los. Ich bin müde.

-Wie komme ich zurück?

-Du gehst nicht verloren. Du bist die Mitte

von Eva und avE.

-Mein Glück.

-Dein <Q>gato spiegelt Dich zurück. In die

Sonne. Hier ist Dein Zuhause.

>

2

>

Die NASA schickt am 13. Juni 1 Sonde zur

Sonne, um Max de Man zurück zur Erde zu

senden.

>

3

>

Komme aus Sitges. Von Robbo

habe ich mich in Barcelona getrennt.

Er ist nach Paris geflogen.

Bill und Larry sind in die Pyrenäen

nach Seo de Urgel abgehauen. Ich will

auf Ibiza Fiesta machen.

>

Bin auf der Überfahrt. An Bord der

Ciudad Valencia. Vor drei Tagen hat

sich Larry eine Straßenkarte

Nordspaniens besorgt. Er studiert sie

und meint, Seo de Urgel ist das richtige

für Bill und mich. Wir können

gegebenenfalls zu Fuß nach Andorra

oder Frankreich abhauen.

>

Sucht uns die Polizei, sucht sie uns

als Gruppe. Als Ausländer. Amerikaner.

Eher unwahrscheinlich, weil wir keine

Spanier geblitzt haben. Sie fahnden

nach Leuten, die englisch sprechen.

Doch keiner von uns ist Engländer oder

Amerikaner.

>

Werde ich verfolgt, habe ich eine

Antenne dafür. Angeboren. Im Moment

sendet meine Antenne Frieden.

Keine Gefahr. Niemand verfolgt mich.

>

Da weder Diebstahl-, Politik-, Rauschgift-

noch Sexualdelikte vorliegen, bin ich

sicher, dass die Guardia mich nicht sucht.

An Verbrechen unter Ausländern hat die

Polizei in Spanien kein Interesse. Meine

echte Nationalität ist völlig unbekannt, weil

ich einen falschen Pass habe.

>

Ich habe mir bei meinen Jahresurlauben

in Spanien angewöhnt, amerikanisch oder

spanisch zu sprechen. Meine deutschen

Papiere waren mir in einer Kneipe

gestohlen worden. Weil ich mir nicht sicher

bin, ob die deutsche Polizei mich sucht,

bitte ich einen Freund, der die Dinge

locker sieht, um Hilfe.

Auf der Rückfahrt nach Deutschland

besorgt er mir auf seinem Namen einen

Passersatz im Konsulat in Barcelona.

>

Give Peace a Chance. Get cash and

dance. Sicher hacke ich mir lieber ins

Knie, aber Hippie werde ich nie.

Muttis Liebster. Völlig abgebrüht.

Krumm und link. Charakter flink,

dass es stinkt. Softie.

Seine Aussichten sind global grandios.

Übertroffen von den Genossen in

Westberlin, die mühelos Außenminister,

Polizeiminister, Kanzler

werden.

>

Silvester 59 sage ich in Paris,

die 60er werden Scheiße. Gehe aber nach

Westdeutschland zurück. Aus

Bequemlichkeit. Bleibe bis ich merke,

die GaSSaG rückt mir auf die Pelle. Ich

bin Bohemien. Künstler. Deutschland

passt nicht. Exil Spanien. Soledades.

Spanier mögen mich. Es geht mir gut.

Ich liebe Spanien.

>

Meine Hochachtung vor der spanischen

Polizei, insbesondere der Guardia Civil,

ist grenzenlos. Ich weiß aus Erfahrung,

in Spanien funktioniert die Polizei.

Die Guardia, die kasernierte Polizei ist

Weltspitze. Sie als Gegner zu haben, ist

lebensgefährlich.

>

Mich von Robbo zu trennen, ist richtig.

Zudem sind wir über acht Wochen

zusammen gewesen. Nerven. Höchste Zeit

eigene ChaChas zu steppen.

>

Im Herbst wollen wir uns auf dem

Oktoberfest in München treffen, Danach

mit dem Europabus nach Teheran fahren.

Und dann irgendwie weiter über Kabul

nach Katmandu. Elefantenpolo zu spielen.

Robbo kommt aus Jaipur und gehört zu

einem Polo Team. Eliteeinheit von Halunken

und Tagedieben. Einer der Söhne des

Königs in Nepal ist Mitglied. Besitzt ein

Elefanten Polo Team. Ich bin begeistert.

Sport interessiert mich nicht. Bis auf

Klavierspielen und neuerdings

Elefanten Polo. Soweit meine Pläne. Nicht

zu vergessen, der Stahlofen in

Duisburg-Bruckhausen, den ich als Atelier

einrichten lasse, um konzentriert arbeiten

zu können.

Daniel im Feuerofen.

Preiset den Herrn

>
>
>
>
Impressum: www.agoverlag.de

V.i.S.d.P. Wolfgang Bäuml

Copyright©Agoverlag des AGO e.V.:

Steuernummer 143/210/10319

T/F 0049 – (0)89-379 478 94